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Rhein-Kreis Neuss

Fricke/Djir-Sarai: Amprion-Pläne sind unausgegoren

v.l. Djir-Sarai, Fricke
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Zu den vorgelegten Plänen über den Bau einer Konverterstation in Meerbusch-Osterath erklären die FDP-Bundestagsabgeordneten für den Rhein Kreis Neuss Otto Fricke und Bijan Djir-Sarai: Es ist die Aufgabe von Amprion, Entscheidungen zu erklären und Alternativen aufzuzeigen. Wir sind bisher nicht überzeugt und sehen den jetzt vorgeschlagenen Standort für den Bau einer Konverterhalle nicht als alternativlos an.
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Rhein-Kreis Neuss

Fricke/Djir-Sarai: Amprion-Pläne sind unausgegoren

v.l. Djir-Sarai, Fricke
v.l. Djir-Sarai, Fricke
Zu den vorgelegten Plänen über den Bau einer Konverterstation in Meerbusch-Osterath erklären die FDP-Bundestagsabgeordneten für den Rhein Kreis Neuss Otto Fricke und Bijan Djir-Sarai:

Es ist die Aufgabe von Amprion, Entscheidungen zu erklären und Alternativen aufzuzeigen. Wir sind bisher nicht überzeugt und sehen den jetzt vorgeschlagenen Standort für den Bau einer Konverterhalle nicht als alternativlos an. Bereits bei ähnlichen Planungen wurden mehrere Alternativen vorgeschlagen.


Die Pläne der Bundesnetzagentur und des Unternehmens Amprion zum Bau einer Konverterhalle in Meerbusch-Osterath scheinen noch unausgegoren. Die im Netzentwicklungsplan beschriebene Planung ist aus technischer Sicht erklärungsbedürftig. Es entstehen mehr Fragen als der Plan Antworten gibt.

Zudem ist die Informationspolitik des Unternehmens Amprion immer noch nicht zufrieden stellend. Die Art und Weise, in der hier vorgegangen wird, ist mehr als erstaunlich. Wenn man Bürger mitnehmen will, muss man mit offenen Karten spielen.

Spätestens jetzt ist eine bessere und ausführlichere Aufklärung notwendig. Auch der Rhein-Kreis Neuss sollte das Gespräch mit Amprion und Bundesnetzagentur aufnehmen.

Diese Planungen können nicht ohne die Einbeziehung von Bürgern und lokaler Politik vollendet werden. Für diese Planungsphase muss zudem ausreichend Zeit mitgebracht werden: für einen intensiven und Wissen spendenden Austausch. Diese Debatte muss mit breiter Öffentlichkeit geführt werden.

Ausreichend Zeit wird benötigt - für Informationen der Bevölkerung (nicht nur im Rhein-Kreis Neuss) und für Planungsänderungen. Wie der Plan schließlich aussehen wird, durch den die notwendigen Leitungsbaumaßnahmen gesetzlich festgelegt werden, kann man jetzt noch nicht absehen.

Was wir als FDP jedenfalls nicht tun werden, ist einerseits den Ausstieg aus der Kernenergie und den Ausbau von erneuerbaren Energien zu fordern, und uns gleichzeitig andererseits beim Netzausbau grundsätzlich zu verweigern.

Aber: es muss dabei fair, klug und offen gehandelt werden.
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