Rhein-Kreis Neuss

Energiewende im Konsens und ohne Gefährdung der Bürger voranbringen

11.06.2012. Der Rhein-Kreis Neuss soll die Energiewende konstruktiv begleiten. Dies müsse im Konsens mit allen politischen Funktionsträgern und im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgen. Das fordert jetzt der FDP-Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Bijan Djir-Sarai. Es sei nötig, in einer der kommenden Kreistagssitzungen einen umfassenden gemeinsamen Antrag des Kreistages zu erreichen.

"Das Projekt Energiewende ist so bedeutend und hat solch großen Einfluss auf das Leben der Menschen im Kreisgebiet. Das darf die Kreispolitik nicht an sich vorbei ziehen lassen", so Djir-Sarai. Gerade die Form der neuen Trassen zur Energieweiterleitung seien ein Thema, das im Kreisgebiet viele Bürgerinnen und Bürger betreffe. Von Meerbusch über Neuss bis Dormagen.

Der Leitungsneubau liegt im Kreisgebiet teilweise in sensiblen Bereichen, vor allem aufgrund des ungenügenden Abstandes zur Wohnbebauung. Im Energieleitungs-Ausbaugesetz sind bereits Pilotprojekte Erdverkabelung vorgesehen. Die FDP wünscht, dass der Kreistag sich deutlich in diesen Bereichen für einen Leitungsneubau durch Erdkabel ausspricht. Gegen den geplanten Neubau einer Höchstspannungs-Freileitung zwischen Osterath und Gohr durch die Firma Amprion müsse Widerspruch seitens der Kreispolitik eingelegt werden.

"Wir brauchen im Kreis Lösungen, welche die Gesundheit und das Eigentum der Kreis-Bürger achten. Hierauf muss die Politik achten", so Djir-Sarai. Fachleute bestätigen, dass eine Erdverkabelung mit HGÜ-Technik diese Gefahren vermeidet und technisch und ökonomisch vertretbar ist.

Die Kreis-FDP sei mit dem Entwurf eines solchen Antrages bereits in die Gespräche gegangen. Die Energiewende müsse jetzt im Konsens vorangetrieben werden.


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