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Kreisverband

Massive Einschnitte auch für den Rhein-Kreis Neuss befürchtet

So freute sich die FDP 2006 über die liberalisierten Ladenöffnungszeiten
So freute sich die FDP 2006 über die liberalisierten Ladenöffnungszeiten
18.01.2012. Die FDP im Rhein-Kreis Neuss unterstützt die Landes-FDP bei ihrer Forderung die derzeitigen Ladenöffnungszeiten beizubehalten und nicht wie von Rot-Grün angestrebt wieder zu verkürzen. Derzeit dürfen die Läden werktags rund um die Uhr öffnen. Zudem sind vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr erlaubt, die jeder Stadtteil individuell wählen darf.
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Massive Einschnitte auch für den Rhein-Kreis Neuss befürchtet

So freute sich die FDP 2006 über die liberalisierten Ladenöffnungszeiten
So freute sich die FDP 2006 über die liberalisierten Ladenöffnungszeiten
18.01.2012. Die FDP im Rhein-Kreis Neuss unterstützt die Landes-FDP bei ihrer Forderung die derzeitigen Ladenöffnungszeiten beizubehalten und nicht wie von Rot-Grün angestrebt wieder zu verkürzen. Derzeit dürfen die Läden werktags rund um die Uhr öffnen. Zudem sind vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr erlaubt, die jeder Stadtteil individuell wählen darf.

Nach nahezu einhelliger Einschätzung der Sachverständigen hat sich das liberale Ladenöffnungsgesetz in der Praxis vollständig bewährt. Dies hat auch die Evaluierung des Gesetzes durch die Landesregierung ergeben und wurde in der Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Landtags noch einmal bestätigt, so der wirtschaftspolitische Sprecher und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Dietmar Brockes MdL.

Von den kommunalen Spitzenverbänden über die verschiedenen Wirtschaftsverbände bis hin zur Verbraucherzentrale und zum Tourismus NRW e.V. wird eindringlich davor gewarnt, die Ladenöffnungszeiten in NRW wieder zu beschneiden. Dies würde nicht nur für die Konsumenten ein Verlust an Flexibilität und Freiheit bedeuten, sondern vor allem auch die wirtschaftlichen Betätigungsmöglichkeiten der Einzelhändler auch im Rhein-Kreis Neuss empfindlich einschränken. Bestehende Wettbewerbsnachteile mit dem Online-Handel und dem benachbarten Ausland würden dadurch noch verschärft.

Im Hinblick auf die gesamtwirtschaftlichen Effekte hat sich gezeigt, dass die Zahl der Beschäftigten im Zeitraum seit Inkrafttreten der längeren Ladenöffnungszeiten auch im Rhein-Kreis Neuss deutlich angestiegen ist, und dies nicht nur bei den geringfügigen, sondern auch bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Kürzere Ladenöffnungszeiten werden demnach zu Arbeitsplatzabbau im Einzelhandel führen. Deshalb ist Rot-Grün gut beraten, die liberalen Ladenöffnungszeiten zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger sowie der Händler nicht wieder einzuschränken. Die staatliche Bevormundungspolitik von Rot-Grün muss ein Ende haben.
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