Rosellen: Keine unnötigen Schließungen von Förderschulen - Wahlmöglichkeiten bei der Inklusion sichern

Dirk Rosellen
Dirk Rosellen
Rhein-Kreis Neuss, 22.02.2017. Eine Vielzahl von Förderschulschließungen führt gerade im ländlichen Raum zu größeren Entfernungen für Betroffene. Das angeblich auch von Rot-Grün respektierte Wahlrecht für Eltern droht absehbar leerzulaufen. Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP Kreistagsfraktion und Sprecher im Sozial- und Gesundheits- sowie Kreisjungendhilfeausschuss Dirk Rosellen: „Nahezu alle großen Eltern- und Lehrerverbände äußern sich besorgt über den überstürzten Abbau der Förderschulen.

Zur Stärkung der selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderungen gehören aus Sicht der Freien Demokraten im Rhein-Kreis Neuss Wahlmöglichkeiten. Durch den undifferenzierten Abbau der Förderschulen der rot-grünen Landesregierung werden gerade im ländlichen Raum und dazu zählt auch der Rhein-Kreis Neuss erreichbare Wahlmöglichkeiten für Eltern schleichend ausgehöhlt. Zugleich werden Förderbedingungen an Förderschulen gezielt von Rot-Grün verschlechtert. Es liegt in der Natur der Sache, dass im Zuge des Inklusionsprozesses die Zahl der Förderschulen sinken kann. Vielfache Elternwünsche und Umfrageergebnisse, bei denen sich über 80 Prozent der Bevölkerung für Wahlmöglichkeiten zwischen allgemeinbildende Schule und Förderschule aussprechen, zeigen aber, dass diese Angebote weiterhin gewünscht werden. Ein flexibleres Konzept bei Mindestgrößen von Förderschulen und das Berücksichtigen von Entfernungen würden helfen, diesen Wünschen zu entsprechen.

Bereits mit dem 9. Schulrechtsänderungsgesetz hat Rot-Grün festgelegt, dass bestimmte Förderschulen in ganzen Kreisen trotz gegenteiligem Elternwillen vollständig geschlossen werden können. Gleichzeitig haben rot-grüne Änderungen bei den Mindestgrößen massiv Schließungen erzwungen. So werden Wahlrechte ausgehöhlt und unterschiedliche Bedürfnisse der Kinder nicht berücksichtigt. Gleichzeitig ist Rot-Grün nicht bereit, flächendeckend eine verlässliche Qualität an inklusiven allgemeinen Schulen sicherzustellen. Auch dort muss zum Beispiel dringend mit verbindlichen Qualitätsstandards umgesteuert werden. Das Ziel muss aus Sicht der Freien Demokraten sein, für Eltern verlässliche Wahlmöglichkeiten zwischen qualitativ hochwertigen Angeboten an allgemeinen Schulen und Förderschulen zu sichern."


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