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Kreis-FDP fordert: Finger weg von unserem Bargeld!

Rhein-Kreis Neuss, 25.02.2016. Die Bundesregierung plant, eine Obergrenze für Barzahlungen einzuführen. Zahlungen über 5.000 Euro in bar sollen verboten werden. Die Freien Demokraten im Rhein-Kreis beziehen Stellung gegen diesen Vorstoß. Denn: Bargeld ist Freiheit! In einem Argumentationspapier legen die Freidemokraten dar, warum die Begründung der Großen Koalition nicht verfängt und wie Selbstbestimmung und Privatsphäre unter einer Bargeldobergrenze leiden würden.
Zum Argumentationspapier (PDF-Datei) gelangen Sie hier.
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Kreis-FDP fordert: Finger weg von unserem Bargeld!

Rhein-Kreis Neuss, 25.02.2016. Die Bundesregierung plant, eine Obergrenze für Barzahlungen einzuführen. Zahlungen über 5.000 Euro in bar sollen verboten werden. Die Freien Demokraten im Rhein-Kreis beziehen Stellung gegen diesen Vorstoß. Denn: Bargeld ist Freiheit! In einem Argumentationspapier legen die Freidemokraten dar, warum die Begründung der Großen Koalition nicht verfängt und wie Selbstbestimmung und Privatsphäre unter einer Bargeldobergrenze leiden würden.
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FDP-Bundesgeschäftsführer Marco Buschmann ruft die Mitglieder auf, an der "Finger weg"-Aktion der "Bild"-Zeitung teilzunehmen. Volker Wissing, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, erklärt zur "Bild"-Aktion: "Eine Obergrenze ist der Anfang vom Ende des Bargeldes. Der ,Finger weg'-Brief ist eine Möglichkeit, der Bundesregierung Grenzen aufzuzeigen."

Eine Bargeldobergrenze hilft nicht bei der Bekämpfung von Verbrechen, konstatieren die Freien Demokraten. "Man gibt zwar dem Staat mehr Möglichkeiten zur Überwachung. Aber Kriminelle und Terroristen sind einfallsreich. Und wer glaubt schon, dass sich Menschen, die Gesetze brechen, an die Bargeldobergrenze halten? In einigen Geschäftsfeldern, wie dem Gebrauchtwagenmarkt oder im Kunsthandel, sind Bargeldzahlungen auch für Beträge über 5.000 Euro gang und gäbe. Diesen Menschen sollte der Staat aus freidemokratischer Perspektive keine Knüppel zwischen die Beine werfen", so Rolf Kluthausen stellvertretender Partei- und Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten im Rhein-Kreis Neuss.

"Im digitalen Zeitalter ist Bargeld auch ein Schutz der Privatsphäre. Zudem macht es die Volkswirtschaft weniger störanfällig: Wenn Zahlungen irgendwann nur noch unbar über digitale Systeme abgewickelt werden dürften, ist die gesamte Volkswirtschaft von diesen Systemen abhängig. Fallen digitale Zahlungssysteme aus, bricht faktisch die ganze Wirtschaft zusammen. Bargeld funktioniert dagegen immer und mindert die Abhängigkeit von diesen Systemen erheblich", unterstreicht Kluthausen.
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