TRESSEL fordert Kurskorrektur beim Windkraftausbau in NRW

Tim Tressel
Tim Tressel
Rhein-Kreis Neuss, 04.11.2015. Zur Veröffentlichung des neuen Windkrafterlasses der rot-grünen Landesregierung erklärt der planungs- und umweltpolitische Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion TIM TRESSEL: „Die rot-grüne Landesregierung hat sich mit der Novelle des Windkrafterlasses über zwei Jahre Zeit gelassen. Rot-Grün betreibt weiterhin einen massiven Ausbau der Windenergie zu Lasten von Eigenheimbesitzer und Natur. Die überfällige Kurskorrektur ist ausgeblieben.

SPD und Grüne halten unbeirrt daran fest, die Windenergieerzeugung in ganz Nordrhein-Westfalen bis zum Jahr 2020 zu verdreifachen. Dabei muss sich der Windenergiezubau nach den Menschen richten und nicht umgekehrt. Moderne Windkraftanlagen werden immer größer. Ein ausreichender Vorsorgeschutz für Anwohner vor den negativen Auswirkungen für die menschliche Gesundheit und das Eigentum ist sicherzustellen. Doch hierbei scheitert der Windkrafterlass des grünen Umweltminister Remmel kläglich.

Abstandsregelungen von grundsätzlich zwei- bis dreifacher Anlagenhöhe sind spätestens seitdem in NRW die ersten Anlagen mit einer Höhe von über 200 Metern errichtet werden wegen des gestiegenen Störpotentials nicht mehr zeitgemäß. Notwendig ist ein verbindlicher Mindestabstand der zehnfachen Anlagenhöge zur Wohnbebauung.

Die rot-grüne Landesregierung muss ihr Ziel eines ungezügelten Windkraftausbaus endlich aufgeben. Wichtiger ist es zunächst, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass Strom preisgünstig und bedarfsgerecht erzeugt, weitergeleitet oder gespeichert werden kann. Weder wird mit dem durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) subventionierte Windenergieausbau in NRW das Klima geschützt, noch die Versorgungssicherheit erhöht. Vielmehr bewirkt das EEG eine Umverteilung von unten nach oben und zwingt die Stromverbraucher, zur Gewinnmaximierung einiger weniger beizutragen.“


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