Freie Demokraten begrüßen Pool-Lösung und Fortbildungskurse für Inklusionsassistenten

Dirk Rosellen
Dirk Rosellen
Rhein-Kreis Neuss, 18.08.2015. Die Kreistagsfraktion der Freien Demokraten im Rhein-Kreis-Neuss begrüßt die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Inklusion. Als Ergebnis der Schulausschusssitzung vom 17. August 2015 soll eine Pool-Lösung für die Inklusionsassistenten weiter entwickelt werden. Zudem soll nicht nur den Inklusionsassistenten in Zusammenarbeit von Kreis, Familienforum Edith Stein und dem Verein Igll Fortbildungsmaßnahmen angeboten, sondern auch ein Inklusionsbüro für schulische Angelegenheit als umfassender Ansprechpartner etabliert werden. Damit schreitet die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Inklusionskonzept des Rhein-Kreises Neuss, das der Kreistag in der letzten Wahlperiode auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP hin beschlossen hat, weiter voran.

Hierzu erklärt der schulpolitische Sprecher der Kreistagsfraktion der Freien Demokraten im Rhein-Kreis Neuss Dirk Rosellen:
„Wir begrüßen und unterstützen diese Entwicklung sehr. Die Inklusion ist ein wichtiges Thema. Nach der Erstellung des Inklusionskonzeptes ist es nun der weitere Weg, die Aufgaben und Ziele konkret umzusetzen. Da sehe ich den Kreis auf einem guten Weg. Rechtlich ist die Situation beim Einsatz von Inklusionsassistenten mit den vielen unterschiedlichen Zuständigkeiten und Regelungen kompliziert. Dies führt dazu, dass aktuell an manchen Schulen sehr viele Inklusionshelfer eingesetzt werden können, an anderen wiederum aber auch nur einer. Beide Szenarien sind nicht vorteilhaft. Zu viele Inklusionsassistenten im Raum lenken die Kinder vom eigentlichen Geschehen ab. Zu wenige erlauben es nicht, den Kindern mit Behinderung das erforderliche Maß an Unterstützung zukommen zu lassen. Durch die Pool-Lösung, nach der den Schulen Inklusionsassistenten zugewiesen werden und deren Zahl erhöht wird, können die Schulen diese selber bedarfsgerecht einsetzen; dies vor allem auch im Bereich des Offenen Ganztags. Zusammen mit den Fortbildungsmaßnahmen für die Assistenten bewegen wir uns hier mit großen Schritten in die richtige Richtung. Beklagenswerter Weise hat die rot-grüne Landesregierung keine einheitlichen Standards für den Bereich der Inklusion gesetzt und so die Städte, Gemeinden und Kreise alleine gelassen. Dennoch machen wir das Beste aus der Situation und bringen die Inklusion im Kreisgebiet voran, auch wenn eine größere Unterstützung von Seiten der rot-grünen Landesregierung wünschenswert gewesen wäre und die Situation vor Ort einfacher machen würde.“


Druckversion Druckversion 
Suche

Europawahl 2019


NEWSFLASH überregional

Facebook

Machen Sie mit


IHRE SPENDE FÜR DIE FREIHEIT


Meine Freiheit


Junge Liberale Kreisverband RKN