Berichte über chaotische Umsetzung der Inklusion an Schulen - ROSELLEN: Schulministerin muss beim Inklusionschaos unverzüglich handeln

Dirk Rosellen
Dirk Rosellen
Rhein-Kreis Neuss, 06.05.2015. An den Schulen im Rhein-Kreis Neuss und in Nordrhein-Westfalen wächst die Unruhe wegen massiver Probleme bei der Umsetzung der Inklusion. Laut Medienberichten klagen immer mehr Eltern, Lehrkräfte und Kommunen über die vollkommen unzulänglichen Inklusionsbedingungen. „Die rot-grüne Landesregierung muss die Alarmsignale endlich ernstnehmen und zum Wohle der Kinder und Lehrkräfte unverzüglich handeln“, fordert Dirk Rosellen, bildungspolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion der Freien Demokraten im Rhein-Kreis Neuss. „Die Schulministerin müsse ihre Verweigerungshaltung aufgeben und endlich klare Qualitätsstandards definieren.“

Während die Flut der Klagen über gänzlich unzureichende Förderbedingungen im ganzen Land erheblich zunimmt, zeigt sich Schulministerin Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) völlig uneinsichtig. „Bereits bei der übereilten Verabschiedung des rot-grünen Gesetzes zur Inklusion wurden die von der Opposition und den Fachverbänden gemeinsam vorgetragenen Warnungen ignoriert. Dass die Schulministerin nun offenbar auch noch die Unverfrorenheit besitzt, die Schulen zu mehr Eigeninitiative aufzufordern, ist ungeheuerlich. Rot-Grün selber trägt die Verantwortung für die unzumutbaren Bedingungen bei der Inklusion. Die Schulministerin müsse endlich ihren Elfenbeinturm verlassen und einen klaren Blick auf die Realität in vielen Schulen werfen“, kritisiert Rosellen.

„Die rot-grüne Landesregierung lobt sich ständig für eine steigende Inklusionsquote. Diese Quote sagt aber absolut gar nichts über die Qualität der Inklusion an unseren Schulen aus. Es muss um die bestmögliche Förderung und Erziehung aller Kinder gehen und nicht um Aufbewahrung“, bemängelt Rosellen. Schulministerin Löhrmann müsse unverzüglich die Probleme angehen und endlich klare Qualitätsstandards festlegen. „Wir brauchen Leitplanken für Fachpersonal, Sachausstattung, Fortbildung und multiprofessionelle Unterstützung. Statt einen brachialen, realitätsblinden Inklusionskurs zulasten von Schülern und Lehrkräften umzusetzen, muss sich Rot-Grün darauf konzentrieren, worum es bei der Inklusion geht. Im Mittelpunkt muss immer die bestmögliche Förderung aller Kinder stehen“, fordert Rosellen.


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